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Wirtschaft

Von der Schwerindustrie zum Dienstleistungs-Land

Als sich die Slowakei aus dem Verbund mit dem heutigen Tschechien herauslöste, bedeutet das auch für die Wirtschaft einen Umbruch. Lange Zeit dominierte die Schwerindustrie auf dem Terrain der heutigen Slowakei - als sich 1989 die tief greifenden Veränderungen in Europas politischer Landschaft anbahnten, geriet sie allerdings in die Krise. 1991 betrug der Anteil der Schwerindustrie noch 61 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP); 2002 waren es in der Wirtschaft der mittlerweile gegründeten Slowakei nur noch 24,2 Prozent.

Die Schwerindustrie in der Slowakei hat sich wieder erholt. Allerdings wird auch in diesem Land die Wirtschaft mittlerweile vom Dienstleistungssektor dominiert. Dieser machte 2007 einen Anteil von 60,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes in der Slowakei aus. Wichtiger Zweig der Wirtschaft ist die Automobilproduktion. Sowohl Volkswagen als auch die Automobil-Hersteller Toyota, Hyundai und die PSA-Gruppe (Peugeot und Citroën) sind in der Slowakei wirtschaftlich aktiv.

Bruttoinlandsprodukt

Das Bruttoinlandsprodukt der Slowakei wuchs in den Jahren 2007 um 10,4 Prozent und 2008 um 6,4 Prozent. Es schwächte sich jedoch 2009 aufgrund der Finanzkrise ab. Schaut man sich das Wachstum der Wirtschaft in der Slowakei in einzelnen Wirtschaftssektoren an, so dominierte 2008 das Wachstum in der Logistikbranche (+ 25,5 Prozent) und in der Beherbergung/Gastronomie mit einem Plus von 40,4 Prozent. In der Industrie der Slowakei war dagegen ein leichter Rückgang von 3,7 Prozent zu verzeichnen. Das BIP pro Einwohner stieg kräftig von umgerechnet 8.300 Euro pro Kopf im Jahr 2006 auf 12.000 Euro im Jahr 2008.

Import und Export

Zu den wichtigsten importierten Gütern in der Wirtschaft der Slowakei zählten 2008 Elektronikgüter, Autos- und Autoteile sowie Brennstoffe. Den Export dominierten Autos und Autoteile mit einem Anteil von 21,7 Prozent. Deutschland ist sowohl beim Import wie beim Export für die Slowakei der wichtigste Handelspartner.

Arbeitsmarkt & Arbeitsrecht

Die Arbeitsmarktlage variiert regional sehr stark

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