Business in der Slowakei
Ein jahrhundertealter Staat ist die Slowakei nicht: 1993 ging das relativ junge Land aus der Teilung der Tschechoslowakei hervor. Offiziell heißt dieser junge Staat Slowakische Republik. Der Name Slowakei hat sich fürs Land jedoch vielerorts eingebürgert. Mittlerweile ist die Slowakei fest in diversen Organisationen etabliert, die für die Slowaken zu Zeiten der Tschechoslowakei noch weit entfernt lagen. Im Jahr 2004 wurde das Land NATO-Mitglied und Mitglied der Europäischen Union. Seit dem ersten Januar 2009 ist der Euro die offizielle Währung.
Wirtschaftliches Wachstum und Auswirkung der Finanzkrise ab 2009
Die Wirtschaft in der Slowakei ist heute eine stabile Marktwirtschaft; große staatliche Betriebe wie die Gas- und Elektrizitätswerke wurden im Land ebenso privatisiert wie der gesamte Bankensektor. Das Wirtschaftswachstum der Slowakei betrug 2007 stolze 10,4 Prozent. Allerdings ist auch ein Land wie dieses nicht gegen Wirtschafts- und Finanzkrisen gefeit. Die slowakische Regierung musste 2009 Maßnahmen zur Stärkung der inländischen Wirtschaft treffen. Weiteres wirtschaftliches Wachstum für die Zukunft mag aber auch durch Krisen nicht nachhaltig gestört werden.
Treffpunkt der Kulturen
Die Slowakei als Staat ist jung; die Kultur auf dem Terrain des heutigen Staates ist aber weitaus älter. Viele Jahre gehörte das Gebiet zum Königreich Ungarn, später zur österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie. Durch die zentrale innereuropäische Lage des Terrains, auf dem die heutige Slowakei liegt, kamen verschiedene Völker auf das Gebiet: Österreicher, Slawen, Deutsche und Ungarn trafen sich hier, sodass ihre Kulturen einander bereicherten. Aber nicht nur die Vergangenheit lohnt einen Blick: die Moderne der slowakischen Kultur braucht den Vergleich mit dem Gestrigen nicht zu scheuen.
Gute Beziehungen zu Deutschland
Das Land Slowakei hat den Start in ein neues Zeitalter seit ihrer Gründung gut gemeistert. Mit der Bundesrepublik Deutschland unterhält es eine gute und von Freundschaft geprägte Beziehung, die auf dem deutsch-tschechoslowakischen Nachbarschaftsvertrag aus dem Jahr 1992 fußt. Der damals zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechoslowakei abgeschlossene Vertrag lebt auch in der Beziehung zwischen Deutschland und der Slowakei fort. Das sind gute Voraussetzungen für Deutsche, die wirtschaftliche Aktivitäten in der Slowakei planen.
Politik |
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Den Rahmen für die Politik der Slowakei bildet die Regierungsform einer Parlamentarischen Demokratie mit Teilung in die drei Gewalten: Exekutive, Legislative und Judikative. An der Spitze der slowakischen Politik steht der... |
Rechtssystem |
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Das Rechtssystem der Slowakei wird aus einem System unabhängiger Gerichte gebildet. Ganz oben im Rechtssystem steht das slowakische Verfassungsgericht. Gebildet wird es von insgesamt zehn Mitgliedern und vom... |
Immobilien |
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In den Jahren seit dem EU-Beitritt der Slowakei entstanden viele neue Immobilien im Land. Die Baubranche erlebte einen Boom bis ins Jahr 2008 hinein. So erreichte der Wohnungsbau in Bratislava beispielsweise eine Marke von 4.000 neuen... |
Gesellschaft |
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Nach der letzten Volkszählung aus dem Jahr 2001 bestand die Gesellschaft in der Slowakei insgesamt aus etwa 4,5 Millionen Slowaken und diversen Minderheiten; die größte Gruppe der Minderheiten innerhalb der... |
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